Vom Bankenwesen und ähnlichen Ärgernissen

Jaja, die liebe Serverwirtschaft. Ein Dorn im Auge mancher Spieler, ein unfähiger Haufen in den Augen anderer. Aber Wirtschaft spielen, ohne Wirtschaft zu sein, ist nicht immer einfach…

Allerdings soll das hier kein Rage oder Rant werden. Und auch kein großer Beitrag zur Rechtfertigung unserer Tätigkeiten. Eigentlich geht es nur um die Anpassung des Leitzin- äh der Wechselkurse in der Erzbank.

Traue keiner Statistik, die du nicht selbst…

Mehrfachen Berichten zufolge, die an uns herangetragen wurden, scheint es ein leichtes zu sein, die Farmwelt innerhalb weniger Stunden um eine Menge an Erzen zu erleichtern. In unserer hauseigenen Erzbank können diese dann in Smaragde umgetauscht werden – in den Augen einiger Spieler viel zu viele Smaragde in viel zu kurzer Zeit. Wir haben das selbst mal getestet und es stimmt. Wenn man sich der drögen Aufgabe stundenlangen Stripminings widmen will, kann man auch eine entsprechende Entlohnung damit erhalten. Aber wie viel ist „viel“ und wann ist „viel“ dann zu viel?

Regulieren, nicht blockieren

Als Serverwirtschaftsteam sind wir dazu da, zu versuchen, das Bisschen Wirtschaft und Handel, das wir haben, auf einem fairen Niveau zu halten. Wenn ältere Spieler binnen Stunden Reichtümer anhäufen können, erscheint das erst mal unfair neuen gegenüber. Wenn wir aber krampfhaft versuchen, das zu verhindern leiden darunter die neueren Spieler oder die mit weniger Zeit zum Farmen noch viel mehr, als die, die ohnehin nichts besseres zu tun haben. Einfach die Wechselkurse hoch zu treiben ist also keine Lösung.

Und es gibt noch etwas zu bedenken: Die PG Serverwirtschaft ist nicht dazu da, um den Spieler den Erhalt von Smaragden möglichst schwer zu machen. Das wäre Unsinn. Das würde den Wert der Smaragde enorm steigern. Deflation ist aber kein besonders erstrebenswertes Ziel. Eigentlich will man doch, dass jeder genug Geld hat. „Genug“ heißt für den Einen vielleicht kistenweise Smaragde, um sich toll zu fühlen. Für den Anderen heißt es immer ein wenig auf Vorrat zu haben, weil man nie weiß, wann man etwas braucht. Und für den Dritten bedeutet es, immer nur so viel zu besitzen, wie er gerade im Moment braucht, um zu kaufen, was benötigt wird.

Mit Köpfchen handeln

Das Wichtigste ist, dass die Spieler sich das leisten können, was sie sich leisten möchten. Die Spieler, die sich aktiv am Handel beteiligen, einen Shop besitzen oder oft in Shops einkaufen – egal in den Malls oder Adminshops – sind die Spieler, auf denen unser Hauptaugenmerk liegt. Und für genau die Spieler, die ihre Smaragde ausgeben möchten bieten wir ja auch viele Möglichkeiten an. Adminshops, Malls, Flags für Grundstücke, Kopf- und Mob-Gutscheine, OP-Items, …

Eine der schlimmsten Sachen, die uns passieren könnte, wäre wenn wir ganz viel anbieten und die Spieler es sich nicht kaufen, weil sie nicht können. Wir müssen also darauf achten einen Mittelweg zu finden, der für die handelsaktiven Spieler gut ist, aber auch für die, die finden man käme viel zu leicht an Reichtümer und das gerne noch weiter reguliert haben wollen, völlig egal ob sie selbst überhaupt Teil des Handelsgeschehens sind oder nicht.

Aus diesem Grund werden wir nun dauerhaft die Wechselkurse der Erzbank etwas anheben. Nicht so stark wie vor der großen Umstellung, aber natürlich höher, als die aktuellen Kurse. Und ja, dauerhaft bedeutet, dass es diesmal keine Pläne gibt, das wieder zu senken. Aber wer weiß schon was die Zukunft bringt? Vielleicht müssen wir sie irgendwann weiter anheben? Vielleicht wieder absenken? Vielleicht sogar zusätzliche Tauschkurse einführen oder welche entfernen?

Wir hoffen jedenfalls auf euer Verständnis.
Eure Serverwirtschaft

7 Kommentare

  1. aspiro sagt:

    Das Problem ist nicht, dass es alte Spieler gibt die Viel haben und schnell an viele Smaragde kommen, sondern die Währung an sich, die beliebig generiert werden kann. Jetzt regelt ihr wieder an der Erzbank rum, (Warum das Tauschniveau überhaupt gesenkt wurde bleibt mir sowieso ein Rätsel…) und meint einen Mittelweg für neure Spieler zu finden. Aber der Schein trügt, ihr habt ein fundamentales Problem… Theoretisch kann man unendlich Smaragde generieren. Und auch die zwei Wochen auf alten Erzbanklevel haben hunderte Smaragdblöcke generiert.. Der Smaragd ist tot, es lebe eine neue Währung…. später mehr…

  2. undeadqueen sagt:

    Als aktiver Spieler und Minen-Dauer-Besucher kann ich mich nun wirklich nicht beklagen. Da ich alles farme und nicht nur Stripmining betreibe, bekomme ich von allem genug und kann auch mal was teures kaufen. Für mich ist das mein Hauptanliegen und damit bin ich wunschlos glücklich.
    Schön, dass sich überhaupt noch jemand um Handel kümmert und soviele tolle neue Malls dasind- immerhin von Spielern gebaut =D

    buddel buddel
    Caro| undeadqueen 🙂

  3. Sarpa sagt:

    Ich find 1080 Diaerze ja bisschen viel für n op-werkezug, aber ihr habt euch sicher was gedacht :/
    naja damit farm ich wohl wieder nur für mich.

    1. Ansuil sagt:

      Dann tauscht du eindeutig das falsche ein gegen Smaragde. Eisenerz kannst du binnen kürzester Zeit, sehr viel erfarmen 😉

  4. Sarpa sagt:

    das sind auch fast 2 n halb doppelkisten oder so

  5. undeadqueen sagt:

    Ich denke dafür gibt es auch einen privaten Handel und wenn alles der Adminshop macht, dann kommt der nicht in Schwung.

  6. Matt sagt:

    Ist doch fraglich, inwiefern hier überhaupt Handlungsbedarf besteht.

    Warum sollte man denn ein Problem damit haben, dass viele Smaragde im Umlauf sind?
    Wer fühlt sich dadurch denn tatsächlich in seinem Spielerlebnis gestört?

    Den Großteil der aktiv handelnden Spieler scheint das ja nicht zu stören, oder relativ egal zu sein.

    Es jedem recht zu machen funktioniert nicht, spreche da aus Erfahrung.

Schreibe einen Kommentar