Chronik

2012

Zu Beginn des neuen Jahres geht es direkt mit neuen Bauthemen weiter. So entstehen zahlreiche Bauwerke zu den Themen Gamesysteme, Fortbewegungsmittel, Musik und Games.

Es werden neue Städte gegründet, in denen sich Spieler sammeln, die einen ähnlichen Baustil teilen. Die moderne Stadt Nerden wird gegründet und wird von einem riesigen Ritter bewacht. Die antike Stadt Little Roma entsteht und bietet neben vielen Stadtteilen wie einem Armenviertel oder dem Hafenviertel auch ein Kolosseum und weitere prunkvolle Bauwerke. Als Oster-Event gibt es eine Schnitzeljagd. Gewerkelt wird in Little Roma übrigens auch heute noch.

Im April wird der erste Fotowettbewerb veröffentlicht und hat das Thema „Einsamer Bewohner“.

Auch noch im April findet ein Mega-Event statt: Schlag den Sunaryt. Angelehnt an eine prominente Sendung von Pro7 gibt es drei Kandidaten, die sich im Forum beworben haben. Während des Events stimmen alle Zuschauer für ihren Favoriten ab und dieser muss sich dann gegen den damaligen Moderator Sunaryt bewähren.

Der Spieler Maniraiser moderiert durch den Abend und in den folgenden Minispielen spielen der Kandidat TobiasK1994 (heute bekannt als Dobby94) und der Sunaryt gegeneinander:

  1. Hühnerraten
  2. Minecraftwissen
  3. Balancieren
  4. Bogenschießen
  5. Color
  6. Hühnerwechsel
  7. Schafe schieben
  8. Sheeping
  9. Wettklettern
  10. Merken
  11. Schätzen

Die Show wurde aufgenommen und bei YouTube hochgeladen (Teil 1 / Teil 2).

Als nächstes Event fand der Whiterooms-Bauwettbewerb statt. Jedem Teilnehmer wurde ein größerer Raum bereitgestellt, in dem er etwas zum Thema „kreatives Fahrzeug“ bauen sollte. Alle Whiterooms (die Wände waren innen weiß) wurden anschließend von einer Jury begutachtet und der Spieler mit den meisten Punkten gewann.

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Ende Juli wurden eine zweite Welt und eine neue Spawnstadt angekündigt. Diese wurde erstellt, um neuen Spielern einen besseren Anschluss zu bieten, da das Inventar getrennt wurde. Alte Spieler mussten in Welt 2 somit wie alle anderen neu anfangen. Nach einem Jahr wurde das Inventar jedoch angeglichen und man konnte problemlos Materialien von einer Welt in die andere bringen. Dieser Schritt war nötig, damit die Community nicht zu sehr in zwei Teile geteilt wird.

2016-04-28_02.17.04Im Oktober gab es die Event-Woche „Auf Drogen„. Der Verzehr von Pilzen führte zur Drogen-Ansicht, sodass alles verschwommen war und man leicht taumelte.

Am 21.10 war der wohl schwärzeste Tag in der Geschichte des Servers. Dieser Tag wird als „Der große Grief“ bezeichnet und beschreibt den Verrat mehrer Moderatoren und einzelner Spieler, die gemeinsam große Schäden in den beiden Welten verursacht haben. In der Nacht vom 20. auf den 21. haben mehrere Moderatoren ihre Rechte ausgenutzt und mit World Edit große Teile der Städte Greenville, Wekenburg, Little Roma und Ollnburg stark gegrieft. Die Stadt Nerden wurde zu größten Teilen komplett zerstört. Rund um Winterhill gab es ebenfalls teils schwere Schäden. Dabei wurden vor allem Bauwerke des damaligen Moderators Darochris zerstört.

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Die Raktionen darauf waren am Morgen im wahrsten Sinne „aufbauend“. Spieler formierten sich, um teilweise zerstörte Gebäude wieder aufzubauen. Moderatoren verteilten dazu stackweise Baumaterial. Gebiete, die gesichert waren, konnten zu großen Teilen wiederhergestellt werden. Die Community zeigte an diesem Tag große Einsatzbereitschaft und leistete Großes. Teilweise dauerten die Reparaturen Tage, bei einzelnen Bauwerken sogar Wochen. Im Randgebiet von Winterhill wurde eine große Schlucht beibehalten und im Rahmen einer Bahnstrecke als kreativer Bahnstrecken-Abschnitt bebaut. Es dient heute als Wahrzeichen der Schäden.

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Gegen Ende des Jahres haben wir den Vanilla-Server angekündigt. Hier spielte sich die nackte Gewalt ab. Es gab quasi keine Plugins, die das Spielgeschehen beeinflussten. PvP war aktiviert, es gab keine Privat-Schilder, keine Portale und keine LiveMap. Spieler taten sich in Grüppchen zusammen, um gegen die Feinde stärker zu sein. Es kam jedoch kaum zu Kämpfen, sondern vermehrt nur zu Diebstählen. Nach einigen Wochen sank jedoch das Interesse und die Welt wurde wieder eingestampft.